Tel. +41 (0)61 826 96 96 

Neuigkeiten von uns und aus der Branche

Zehn Jahre Spies Hecker Training Center am neuen Standort in Köln-Marsdorf

Spies Hecker ist seit 135 Jahren in Köln ansässig, und seit 1981 trainiert die Lackmarke professionelle Lackierer aus aller Welt. 2007 eröffnete Spies Hecker einen Neubau des Training Centers in Köln-Marsdorf. Mittlerweile kommen pro Jahr bis zu 4.000 Besucher aus aller Welt zu Veranstaltungen und praktischen Lackseminaren.

Die enge Partnerschaft mit den Werkstätten weiter zu stärken und den lacktechnischen Wissenstand der Kunden stetig zu verbessern, das hatte sich Spies Hecker bei der Planung des Training Centers zum Ziel gesetzt. Dafür wurde auf 1.600 Quadratmetern im technischen Bereich modernste Werkstattausstattung installiert, noch einmal so viel Fläche wird für Seminarräume und Büros genutzt. Immer wieder investiert Spies Hecker in die technische Ausstattung des Training Centers. So ist sichergestellt, dass im praktischen Bereich mit den neuesten Methoden gearbeitet werden kann. Alle gängigen Werkstattbedingungen können hier nachgestellt werden. Speziell auf die Bedürfnisse der Lackierer entwickelte Trainingskurse umfassen das gesamte Spektrum der Reparaturlackierung für PKW und Nutzfahrzeuge sowie Industrielackierungen. An über 200 Tagen im Jahr finden Schulungen, Seminare und internationale Tagungen mit Kunden und Vertriebspartnern in Köln statt.

Training für die Welt

„Wir gestalten unsere Trainings immer lösungsorientiert und berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer, damit sie wirklich etwas mitnehmen“, betont Joachim Hinz, Spies Hecker Brand Manager für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA). „Wir heissen Lackierer und Werkstattinhaber aus aller Welt herzlich willkommen und versuchen, in einer entspannten Atmosphäre praktisches Wissen und Kölner Lebensart zu vermitteln.“

Modernste Applikationsverfahren und Effektlackierungen

„Digitale Farbtonbestimmung gewinnt in unserem Trainingsangebot an Bedeutung, da die Automobilhersteller immer neue Effektlackierungen auf den Fahrzeugen einsetzen“, so Evgeny Khmelev, Spies Hecker Training Leader EMEA. „Mit dem neuen Farbtonmessgerät ColorDialog Phoenix und unserer webbasierten Color-Software können unsere Kunden diese Farbtöne schnell und präzise bestimmen. In praktischen Trainings werden die Lackierer mit den neuen effizienten und energiesparenden Materialien und Applikationsverfahren auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet.“

Für die Zukunft gerüstet

Mit seiner nachhaltigen Ausstattung ist das Training Center für die Zukunft bestens gerüstet. So sorgt die energieoptimierte Arbeitsweise aller Einrichtungen, insbesondere der Lackierkabinen, für eine Reduzierung der CO2-Emmissionen um bis zu 80 Prozent. Das innovative Wärmerückgewinnungssystem der Spritzkabinen und des Industriespritzstandes ermöglicht eine Energieeinsparung von etwa 50 Prozent.

Weltweites Trainingsangebot

Mit seinem wegweisenden Trainingskonzept ist das Kölner Training Center auch Vorbild für Lackierer-Seminare in anderen Ländern: Weltweit können die Spies Hecker Kunden insgesamt 59 Training Center zur Weiterbildung nutzen, davon 35 in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Um allen Kunden gleich hohe Standards bieten zu können, arbeitet Spies Hecker nach dem „Train-the-Trainer-Prinzip“. Dabei werden die internationalen Trainer regelmässig in Köln geschult, damit sie neues Wissen über Produkte, Lackapplikation und Farbtöne zu ihren Kunden in den Ländern tragen.

Weitere Informationen zum Thema Training finden Sie unter

www.ch-coatings.ag/service-dienstleistung/lackakademie

Axalta Coatings übernimmt die CH Coatings AG

Vor sieben Jahren wurde die CH Coatings AG gegründet und übernahm den Vertrieb des Spies Hecker Autoreparatur- und Industriegeschäftes und des CoatingSolutions Pulverlack- und Industriegeschäftes mit den Marken PercoTop und Alesta als Importeur.

„Nichts ist so beständig wie die Veränderung!“ Um den zukünftigen Marktgegebenheiten besser gerecht zu werden und im Zuge des Ausscheidens des Hauptaktionärs Selcuk Özgül haben sich die Aktionäre entschieden, das Angebot von Axalta Coating Systems GmbH anzunehmen und die Aktien der CH Coatings AG an sie zu verkaufen. Das Projekt „Milka“, unter welchem Begriff die Verhandlungen liefen, geht nun seinem Ende zu.
Gerne informieren wir Sie, dass die Firma CH Coatings AG ab dem 01. Juni 2017 unter den Fittichen und mit Federführung von Axalta Coating Systems GmbH tätig sein wird.

«CH Coatings ist in der ganzen Schweiz erfolgreich tätig. Wie bei Axalta stehen auch bei CH Coatings die Kunden immer im Mittelpunkt. Mit einem Team, das auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen Reparatur-, Nutzfahrzeug- und Industrielacke zurückblicken kann, verfügt CH Coatings sowohl über genaue Kenntnisse des Schweizer Marktes als auch über umfassendes technisches Know-how», sagt Adrien Schrobiltgen, Vice President Refinish Systems für Axalta in der EMEA-Region.

Selcuk Özgül, Verwaltungsratspräsident der CH Coatings AG, meint: «Ich kann im Namen aller bei CH Coatings AG sagen, dass das für uns aufregende Zeiten sind, und es ist uns wichtig zu betonen, dass sich unser Kundendienst nicht ändern wird. Unsere Kunden werden auch weiterhin die hohe Servicequalität erhalten, die sie von uns gewohnt sind – nun kommt dieser Support zusätzlich mit Unterstützung von Axalta.»

Gonzalo Alonso, seit dem 1. Juni 2017 der neue Managing Director von CH Coatings, bestätigt: «Wir werden auch weiterhin den hochwertigen Service bieten wie bisher. Dazu gehören die technische Unterstützung vor Ort, technische Schulungen von Spies Hecker und im Industriebereich, betriebswirtschaftliche Seminare, Betriebsanalysen und Unternehmensplanung – alles mit dem Ziel, die Qualität und Produktivität unserer Kunden weiter zu steigern.»

Wir freuen uns, dass wir Ihnen mitteilen können, dass sich in Bezug auf Ihre Ansprechpersonen keine Änderungen ergeben werden.
Über die Veränderungen, welche eine solche Geschäftstransaktion in administrativer Hinsicht mit sich bringen wird, wird zeitnah kommuniziert.

Wir – das Team der CH Coatings AG – bedanken uns bei Ihnen für die sehr gute partnerschaftliche Zusammenarbeit in den vergangenen sieben Jahren, in welchen wir Sie erfolgreich als „Importeur“ betreuen durften. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in uns und freuen uns auf die neuen Herausforderungen innerhalb einer positiven, zukunftsgerichteten Organisation und eine weitere erfolgreiche und produktive Zusammenarbeit mit Ihnen.

Seminarbroschüre 2017

Seminarbroschüre 1. HJ 2017 nun Online

Möchten Sie immer auf dem aktuellsten Stand bleiben? Interessiert es Sie wie Sie auch die letzten Prozent aus Ihrem Betrieb holen und jegliche Prozesse optimieren können? Möchten Sie Ihre Geschäftsfelder erweitern und z.B. Kleinschadenreparatur in Ihr Portfolio aufnehmen? Oder möchten Sie einfach einmal unseren hochmodernen Campus 105 besichtigen?

Dann kommen Sie zu unseren Seminaren!

Die neuen Termine für das Jahr 2017 wurden nun terminiert. Laden Sie sich hier die Seminarbroschüre für das 1. Halbjahr herunter und melden Sie sich noch heute an.

Bei Interesse oder bei Fragen zu den Seminaren stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Perfekt lackiert - auch im Winter

Der Winter ist da, die Temperaturen sind gesunken. Auch in der Werkstatt wird es kühler. Jetzt heißt es: Augen auf beim Ausmischen und Lackieren. Denn kalte Temperaturen setzen den Lackmaterialien zu. „Die ideale Verarbeitungstemperatur liegt bei 20°C. Darunter steigt die Viskosität an, die Produkte werden dickflüssiger. Das führt zu Verlaufsstörungen bis hin zum Lackläufer“, erklärt Volker Wistorf, Technischer Leiter der CH Coatings AG.

Mischraum heizen, Fehlstellen vermeiden

Konkret bedeutet das: Nicht ausreichend temperierte Lackmaterialien und auch die Applikation bei zu niedrigen Temperaturen erhöhen die Gefahr von zu hohen Schichtdicken auf dem lackierten Objekt. Die Folge sind Fehlstellen wie zum Beispiel Kocher oder Orangenhaut, die aufwändige Nacharbeiten erfordern. Deshalb gilt: Im Winter sollte auch der Mischraum konstant geheizt werden und alle Lackmaterialien, Grundierungen und Füller sollten gut temperiert sein.

Besonderes Augenmerk gilt im Winter auch dem Wasserbasislack. Die Lagertemperatur für diese Produkte sollten zwischen +15°C und +25°C liegen, optimal ist hier +20°C. Eine kurzfristige Lagerung von wenigen Tagen mindestens bei +5°C ist auch möglich, auf jeden Fall müssen aber die Verarbeitungstemperatur eingehalten und die Produkte frostfrei gelagert werden. Bei sehr ungünstigen Bedingungen kann eine beheizbare Mischbank helfen. Um allerdings mögliche Fehlerquellen, wie offenstehende Schiebetüren oder nicht ausreichende Bevorratung in der Mischbank auszuschliessen, sollten Sie eine konstant temperierte Raumtemperatur anstreben.

Achtung, kaltes Fahrzeug

Vorsicht auch beim Untergrund: Das zu lackierende Fahrzeug darf ebenfalls nicht zu kalt sein. Sonst kann es zur Kondensatbildung auf der Oberfläche kommen, wenn sich das Fahrzeug in der Halle erwärmt. Darüber hinaus können zu kalte Autos Einfluss auf die Farbtonmessung haben. Am besten holen Sie das Auto schon einige Stunden vor dem Lackieren in die beheizte Halle. Eine mögliche Kondensatbildung kann zu Haftungs- und Beschichtungsfehlern führen.

Pünktlich zum Wetterwechsel sollte die Werkstatt darüber hinaus prüfen, ob sie den optimalen Härter für die vorherrschende Witterung nutzt. Die Verwendung des falschen Härters kann zu Auskochern und Nadelstichen führen. Zudem können schlechter Verlauf oder fehlerhaft aufgenommener Spritznebel auftreten. Für den Permasolid HS Speed Klarlack 8800 beispielsweise eignet sich bei Temperaturen zwischen 10 und 20 ° Celsius der Permasolid VHS Härter 3251 kurz.

Weg mit den Streusalzresten

Vor der Reparatur sollten die Fahrzeuge auf jeden Fall gründlich gereinigt werden. Achten Sie im Winter besonders darauf, alle Streusalzreste zu entfernen. Denn gelangen Salze in die Beschichtung, droht Blasenbildung. Deshalb gilt: Nach der Reinigung mit einem konventionellen Silikonentferner sollte immer mit dem wässrigen Permahyd Silikonentferner 7080 nachgearbeitet werden. Denn Salze lösen sich nur in Wasser. Wird ausschliesslich mit konventionellen Silikonentfernern gereinigt, können Rückstände verbleiben, die Fehlstellen verursachen.

Auch nach der Lackierung sollten Betriebe die niedrigeren Temperaturen immer im Blick haben. Gerade bei kaltem Wetter sollten in den ersten drei Monaten nach der Beschichtung bei der Reinigung der Oberfläche keine Hochdruck- oder Dampfstrahlgeräte verwendet werden. Zur Reinigung eignen sich kaltes Wasser ohne Zusatzmittel und einer weiche Waschbürste. Ausserdem empfehlen wir, mit dem Aufbringen von Klebefolien auf frisch lackierten Fahrzeugen im Winter noch drei Monate zu warten. Beschriftungsarbeiten sollten außerdem auch nur an temperierten Oberflächen bei 18 bis 20°Celsius durchgeführt werden.

 

Branchenevent 2016

Im Oktober 2016 findet wieder das Branchenevent in Langenthal statt.
read more...

Soziale Netzwerke

Newsletter